Europäische Wirtschaft /Internationale Betriebswirtschaft
Die zunehmende Internationalisierung von Märkten und Wirtschaftsunternehmen stellt neue Herausforderungen an Unternehmen und deren Mitarbeiter. Insbesondere die Entwicklungen auf dem europäischen Binnenmarkt sowie der generelle Trend zur Globalisierung eröffnen neue Aufgabenfelder. Die hierfür erforderlichen Schlüsselqualifikationen wollen europäisch beziehungsweise international ausgerichtete Wirtschaftsstudiengänge vermitteln. International Business, International Management oder Global Management sind dabei alternative Bezeichnungen.
Zu den Lehrinhalten der internationalen Studiengänge gehören: Managementstrategien im internationalen Vergleich, Außenhandel, internationale Kooperationen und Auslandsgesellschaften, Internationalisierungs- und Transformationsprozesse, internationales Marketing und Finanzmanagement sowie internationale Besteuerung und Rechnungslegung. Hinzu kommen in der Regel zwei Fremdsprachen. Den Berufsstart finden Absolventen bei international agierenden Unternehmen sowie internationalen wirtschaftspolitischen und wirtschaftwissenschaftlichen Instituten. Typische Arbeitsfelder sind Außenhandel, Verkauf, Marketing, Produktion, Finanz-, Bank- und Personalwesen.
Absolventen der internationalen Studiengänge sind in der Wirtschaft gern gesehen: Positiv wird von Seiten der Unternehmen angeführt, dass Teile des Studiums obligatorisch im Ausland absolviert werden. Noch immer sind solche Aufenthalte für Personalverantwortliche ein guter Nachweis, eine Sprache wirklich gelernt zu haben. Weiterhin bewerten Unternehmer einen Auslandsaufenthalt positiv, da er zur interkulturellen Kompetenz und Persönlichkeitsentwicklung einen wichtigen Beitrag leistet. Expertenprognose: Künftig wird die Bedeutung von international ausgebildeten, qualifizierten Führungskräften weiter zunehmen. Sie verfügen über umfangreiche Sprachkenntnisse, können multikulturell denken und handeln und haben nicht zuletzt ein Verständnis für übergreifende Wirtschaftsbeziehungen. Beobachter sehen auch hohes Einsatzpotenzial in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit bei kirchlichen, öffentlichen oder gemeinwohlorientierten Trägern.
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